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| Andalusien Startseite > Ratgeber > Natur & Umwelt > Der berühmte Pinsapo - der andere Tannenbaum | Samstag, 30.08.2008 | |||||||||||||
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Der berühmte Pinsapo - der andere Tannenbaumvon Andavida 30.08.2003, aktualisiert am 22.09.2003, 11:00 Uhr Stimmenanzahl: 6 - Durchschnittliche Wertung: 4.83 ( )Kaum einer kennt sie, die schöne spanische Edeltanne. Pinsapo heisst die Igeltanne und wenn man den Namen erst einmal gehört und gelesen hat, wir man in Andalusien immer wieder über diesen Namen stolpern. Der Name Pinsapo setzt sich zusammen aus der Kiefer und der Tanne: pino und sapino. Der Baum kann bis zu 30 Meter an Höhe erreichen und hat die typische Form der Tanne. An den Ästen wachsen die dicken 10-15 mm langen Nadeln, die sich so geschmeidig anfühlen, wie man es von Kunsttannenbäumen vielleicht kennt. Im September und Oktober reifen die Zapfen heran. Fallen diese zur Erde, verteilen sich die Samen und so können Abkömmlinge entstehen. Der Pinsapo fühlt sich in den kühlen und feuchten Höhen wohl und der Boden sollte felsig sein. Man kann sie in Eichenwäldern finden ,aber auch in reinen Pinsapo-Wäldern. Aus diesen Gründen findet man den Baum hier in der Sierra de las Nieves (Ronda, Tolox, Junquera), in der Sierra de Grazalema oder der Sierra Bermeja oberhalb von Estepona, wo ein kurzer Paseo de Pinsapo angelegt wurde. Ansonsten gibt es diesen Baum nur noch in Marrokko in der Nähe von Xauen. Somit handelt es sich beim Pinsapo um eine nennens- und sehenswerte Rarität. Was den Baum um noch einiges interessanter macht, ist die Tatsache, dass er die Eiszeit überlebt hat. Aufgrund des geringen Lebensraums und der großen Gefahr von Waldbränden steht die Pflanze unter Naturschutz. Um die Pflanze vor dem Aussterben zu retten wird sie an vielen Stellen wieder aufgeforstet und Schafzucht in den Tannengebieten eingeschränkt oder verboten. Genießen Sie die Schönheit dieses interessanten wie schönen Baums auf einer Wanderung durch die Berge und Naturschutzgebiete im Hinterland der westlichen Costa del Sol. Kommentare zu diesem ArtikelAm 12.01.2007 schrieb Max Kublin, D-71093 Weil im Schoenbuch
Wir waren im Oktober 2006 fuer 1 Woche Wandern in der Sierra de Grazzalema und haben dort die Igeltanne gesehen. Ein fachkundiger Fuehrer hat uns die Seltenheit dieser Spezies erklaert. Leider war es sehr regnerisch, so
dass ich von dieser Tour keine Digital-Bilder mitgebracht habe. Die Gegend um Grazzalema ist zum Wandern sehr zu empfehlen, wenn es nicht gerade Dauerregen hat... Am 11.06.2006 schrieb Margarete Biermann
I g e l t a n n e. Gesucht und bei Ihen am besten gefunden. Ich kann mich dem Komentar von Herrn Steiner
nur anschliessen. Am 04.10.2005 schrieb HarroSteiner@web.de
Sehr geehrte Damen und Herren !
Dieser Artikel ist mit ausgezeichnet zu bewerten. Ich habe ohne Übertreibung nach meinem Besuch von Ronda, wo ich auf die Igeltanne gestoßen bin, eine nähere Beschreibung in vielen Lexika gesucht aber nichts gefunden. Meine Gratulation ! Beste Grüße Harro Steiner, Amschlgasse 20, A - 8010 Graz Diesen Artikel bewertenBitte bewerten Sie diesen Artikel. Ein langer Balken steht für "sehr gut", ein kurzer für "schlecht".Service
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