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| Andalusien Startseite > Ratgeber > Arbeit, Kapital & Wirtschaft > Jobben und Arbeiten in Andalusien | Montag, 12.05.2008 | |||||||||||||
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Jobben und Arbeiten in Andalusienvon Andavida 25.12.2003, aktualisiert am 25.12.2003, 15:12 Uhr Stimmenanzahl: 59 - Durchschnittliche Wertung: 4.10 ( )Viele Menschen möchten gerne einige Wochen oder Monate mal im Ausland leben. Circa 200.000 Deutsche arbeiten schon heute im europäischen Ausland und schätzungsweise die gleiche Anzahl an Mitbürgern, kann sich vorstellen Deutschland zeitlich begrenzt oder für immer zu verlassen. Innerhalb der Europäischen Union kann jeder EU-Bürger seinen Arbeitsplatz und Wohnort frei wählen. Somit ist es heutzutage ganz einfach von Garmisch Partenkirchen nach Marbella in Andalusien zu ziehen, um dort zu arbeiten. Im Norden Spaniens kann man aufgrund der Infrastruktur noch in verschiedenen Berufen unterkommen. Aber auch dort und vor allem an der Küste und in Andalusien sind die Kurzzeitjobs normalerweise auf Gastronomie und Tourismusbranche beschränkt. Es gibt viele Möglichkeiten zu Jobben. Man kann z. B. kurzzeitig sechs bis acht Wochen arbeiten, aber auch eine komplette Saison durchjobben. Bei verschiedenen Reiseveranstaltern kann man als freier Mitarbeiter oder Praktikant anfangen. Auch deutsche Hotels und Ferienanlagen suchen gerade im Sommer verstärkt nach Gästebetreuern. Hauptsächlich gibt es in der Tourismusbranche allerdings Anstellungen für die gesamte Saison. Der Zeitraum beläuft sich dann auf sechs bis sieben Monate von April bis Oktober. Es werden nicht nur Kellner, Köche, Animateure, Reiseverkehrskaufleute und Hotelfachkräfte gesucht. Viel gefragt sind auch Masseure oder Physiotherapeuten. Wer allerdings in Andalusien reich werden möchte, sollte nicht auf sein spanisches Gehalt bauen. Die spanischen Gehälter sind mit die niedrigsten Europas. Oft werden aber freie Verpflegung und/oder Unterkunft vom Arbeitgeber angeboten. Früher war es so, dass wer länger als drei Monate in Andalusien bleiben wollte, musste spätestens nach einem Monat eine Aufenthaltsgenehmigung (Residencia) beantragen. Dieses Gesetz hat sich mittlerweile geändert, da Angestellte logischerweise ein Einkommen haben. Die Residencia kann man aber trotzdem noch beantragen, weil sie aus Routine an vielen Stellen (z.B. Banken) noch verlangt wird. Die Polizeistelle der Nationalpolizei verlangt dafür den Ausweis oder Pass mit einer Kopie, drei Passbilder und eine Kopie des Arbeitsvertrages. Die Aufenthaltsgenehmigung ist fünf Jahre gültig. Man muss für seinen Aufenthalt aber auf jeden Fall seine N.I.E. (Ausländeridentifikationsnummer) beantragen. Als Jobsuchender ist es von großem Vorteil, der spanischen Sprache auch nur ansatzweise mächtig zu sein. Die Auswahl für qualifiziertere Jobs ist größer und auch die Kommunikation mit den Spaniern öffnet einige Türen. Bei den vielen Touristen in Andalusien ist es zwar durchaus möglich, mit nur deutschen und/oder englischen Sprachkenntnissen Arbeit zu finden, aber ein paar Worte spanisch erhöhen die Chance ungemein. Wie und wo finde ich einen Job? Am besten kommt man im April nach Andalusien. Man sollte ausreichend Überbrückungsgeld für die ersten Wochen dabei haben und sich unverzüglich auf die Jobsuche begeben. Es kann sein, dass man in wenigen Tagen einen Job gefunden hat, es kann aber auch etwas dauern. Man sollte sich nicht scheuen in den verschiedenen Bars und Restaurants nach Arbeit zu fragen. Wenn es nicht sofort klappt, nicht aufgeben. In der Gastronomie und im Tourismus gibt es eine hohe Fluktuationsrate und es wird dann händeringend nach Ersatz gesucht. Man kann auch das örtliche Arbeitsamt aufsuchen. Jeder Polizist weiß wo das INEM - Oficina de Empleo im Ort zu finden ist. Die spanischen Arbeitsämter behandeln EU-Ausländer wie Spanier und man bekommt hilfreiche Informationen oder Jobangebote. Hilfreich bei der Stellensuche sind auch die lokalen Zeitungen wie zum Beispiel an der Costa del Sol die SUR mit ihrem freitags kostenlos erscheinendem Ableger SUR in english. Natürlich findet man auch bei den bekannten Jobbörsen im Internet internationale Stellenangebote. Auch die deutschen Arbeitsämter können Jobs im Ausland vermitteln. Die Jobangebote findet man in der Broschüre "Jobs und Praktika im Ausland“, die bei den Berufsinformationszentren (BIZ) der Arbeitsämter oder direkt bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung, Postfach 17 05 45, 60079 Frankfurt am Main, Telelefon (0049) 69 - 711 10, zu beziehen ist. Kommentare zu diesem ArtikelAm 22.08.2007 schrieb matisse
hans, das kann ich verneinen. ich hatte noch nie schwierigkeiten mit der hilfe im aba. und wer schon ken richtiges deutsch kann hat aich probleme mit dem spanischen. gruss
Am 26.01.2007 schrieb CID
warum sollen die spanier in den ämtern spanisch sprechen?
spanisch ist selbst weltsprache, und wird in über 30 nationen der welt als amtssprache gesprochen. die anderen länder europas müssten, und sollten spanisch in der schule neben englisch als lernpflichtfach einführen, dann gäbe es keine probleme. mit freundlichen grüssen Cid Am 30.05.2006 schrieb hans
hallo ich lebe in spanien schon einige zeit und kenne das spanische arbeits amt wie sie zu EU auslandern sind so wie sie das beschreiben ist es nicht wirklich man versuch den EU aislandern weder zu helfen noch geben sie richtige antworten auf die fragen die man sie stellt und was dazu kommt ist das die angestellt nur spanisch konnen und den ihr englisch ist wirklich schlecht also wer kein spanisch kann ist dort schlecht bedient.
Mit freundlich gruß hans Diesen Artikel bewertenBitte bewerten Sie diesen Artikel. Ein langer Balken steht für "sehr gut", ein kurzer für "schlecht".Service
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