Andalusien Startseite > Ratgeber > Orte, Ausflüge & Reisen > Die weissen Dörfer Andalusiens Sonntag, 11.05.2008  
Inhaltsverzeichnis - Kontakt

Kategorien
Diskussionsforen
Andalusien, Andavida, Arbeit und Karriere
Ratgeber
Immobilien, Arbeit, Freizeit ...
Kleinanzeigen
Immobilien, Kontakte, Jobs ...
Reiseplanung für Andalusien
Ferienwohnungen in Andalusien, Hotels, Reiseveranstalter für Andalusien ...
Specials
Wetter in Andalusien, Photogalerien, Autovermietung, Hilfesystem ...
Webverzeichnis
Restaurants, Sprachreisen, Städte ...

Mitglieder
Einloggen
Passwort vergessen?
Als Mitglied registrieren

Die weissen Dörfer Andalusiens


von Andavida
25.12.2003, aktualisiert am 25.12.2003, 14:50 Uhr


Stimmenanzahl: 11 - Durchschnittliche Wertung: 4.18 ()


Im östlichen Teil Andalusiens erstreckt sich die Costa del Sol von Almeria im Osten bis zum Felsen von Gibraltar im Süden. Jedes Jahr kommen mehrere Millionen Besucher an die Sonnenküste. Sie ist damit eins der beliebtesten Reiseziele Europas.

Früh investierte man in die damaligen Fischerorte wie Marbella und Torremolinos. In den 60er Jahren setzte bereits reger Charterflugverkehr ein. Die Flieger brachten Urlauber aus ganz Europa an die Costa del Sol. Heute ist die gesamte Küste bebaut und die kleinen Fischerdörfer sind Städte geworden, die ineinander gewachsen sind. Trotzdem verkörpert Andalusien das typische Spanien. Hier findet man alles was man mit Spanien verbindet: den Flamenco, die Stiere auf saftigen Weiden, riesige Olivenhaine, kleine Bars in verwinkelten Gassen und der Duft von Pinien und Orangen.

Die Schönheit dieser Region findet man allerdings nicht an der stark touristisch orientierten Küste, sondern in der traumhaften und ursprünglichen Berglandschaft im Hinterland. Dort liegen in der wilden Schönheit der kargen Bergregionen die pueblos blancos, die weißen Dörfer Andalusiens. Wie weiße Farbkleckse findet man sie in der grünen und felsigen Landschaft. Meist nur einige 100 Einwohner groß, ist man dort immer ein gern gesehener Besucher, der stets freundlich empfangen wird.

Ronda ist wohl das berühmteste dieser weißen Dörfer und eine der interessantesten und bekanntesten Ortschaften Spaniens. Durch den Tourismus hat sich das Dorf Ronda zwischenzeitlich bereits zur Stadt gemausert, die Ursprünglichkeit ist allerdings bis heute bewahrt. Von der Costa del Sol fährt man ca. eine Stunde mit dem Auto nach Ronda. Über der 100 Meter tiefen Schlucht des El Tajo ist Ronda beeindruckend gelegen. Es strahlt gerade in den Morgen- und Abendstunden eine herrliche Ruhe aus. Den Ausblick ins weite Land kann man von vielen Punkten geniessen.

In der Stadt und dem Umland lebten im 19. Jahrhundert gefürchtete bandoleros. Über diese Banditen werden noch heute viele Geschichten erzählt. Spaniens größter Matador Pedro Romero kämpfte und starb hier in einer der ältesten Stierkampfarenen Spaniens. Orson Welles liegt in Ronda begraben. Ernest Hemingway, als großer Anhänger des Stierkampfs, schrieb während des spanischen Bürgerkrieges 2 Bücher über Ronda. 1788 wurde die spektakuläre Brücke Puente Nuevo, die als Wahrzeichen der Stadt Schlucht überspannt und somit Altstadt und Neustadt miteinander verbindet.

Eine Ausflugsfahrt mit dem Auto über Ronda, Grazalema, Zahara de la Sierra, Ubrique, Gaucin und Casares ist sehr beeindruckend und bleibt mit Sicherheit in lang anhaltender Erinnerung an die einmalige Landschaft Andalusiens mit ihren romantischen weissen Dörfern.


Kommentare zu diesem Artikel

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben

Kommentar schreiben

Ihr Name *
Inhalt *
 Um Spam zu reduzieren werden Kommentare erst nach deren Überprüfung veröffentlicht.
 



Diesen Artikel bewerten

Bitte bewerten Sie diesen Artikel. Ein langer Balken steht für "sehr gut", ein kurzer für "schlecht".


Service

Leserbrief schreiben
Versand des Artikels per Email an Freunde und Bekannte
Druckerfreundliche Version
Zum Seitenanfang
© 2003 - 2007 Andavida - AGB - Impressum - Spanish Property