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| Andalusien Startseite > Ratgeber > Orte, Ausflüge & Reisen > Die Costa del Sol | Samstag, 10.05.2008 | |||||||||||||
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Die Costa del Solvon Andavida 10.01.2004, aktualisiert am 10.01.2004, 13:25 Uhr Stimmenanzahl: 16 - Durchschnittliche Wertung: 4.00 ( )Eines der populärsten Ziele für Touristen weltweit ist die Costa del Sol, eine Küste, die sich von Nerja bis nach Gibraltar erstreckt. Kilometerweite Strände, Anreihungen von Hotels soweit das Auge reicht und das ganze Jahr fast nur Sonnenschein. Die bei Touristen bekanntesten Orte an der Costa del Sol sind die Küstenstädte Torremolinos, Fuengirola und Marbella. Weiter westlich sind (noch) eher ruhigere, in der Entwicklung befindliche Abschnitte wie zum Beispiel Estepona, eine von den Menschen und der Atmosphäre ganz eigene Stadt, mit einem schönen Strand und wirtschaftlich sehr guten Aussichten hinsichtlich des Tourismus. Seit den Fünfzigern begeistert die Costa del Sol mehr und mehr Menschen. Der Grund liegt darin, daß der Lebensstil als fast schon ideal zu bezeichnen ist. Golfspieler, die bei trockenem, schönem Wetter auf erstklassigen Plätzen spielen wollen werden an der Costa del Sol genau das finden, wonach Sie schon immer suchten. Tatsächlich wurden an der Costa del Sol Golfplätze angelegt, die zu den besten weltweit zählen. Wenn Sie eher auf Sightseeing ausgerichtet sind werden Sie an der Costa del Sol gewiß nicht enttäuscht. Wahrlich sehenswerte Großstädte sind innerhalb kurzer Zeit zu erreichen, und gleichzeitig findet man direkt zwischen den Bergen die wunderschönen, ursprünglichen Weißen Dörfer. An Casares, Ronda, Manilva und Sabinillas, um nur einige zu nennen, scheint tatsächlich die Zeit vorbeigegangen zu sein. Entlang der gesamten Küste werden Touristen aller Nationen herzlich empfangen und es gibt nur wenige Orte, wo nicht wenigstens Englisch gesprochen wird. Man muß sich von den herrlichen Stränden an der Costa del Sol nicht weit entfernen, denn direkt an diese grenzen die Ausläufe der Gebirge an, in welchen Weiße Dörfer angesiedelt sind, die zu den schönsten auf der gesamten Welt gehören. Weiße Dörfer wie Casares, Manilva oder Mijas sind hoch auf kleinen bis großen Bergen erbaut. Es scheint, als seien ihre Häuser wie kleine, weiße Bauklötze an den Bergspitzen angeklebt. Die Besichtigung dieser kleinen Paradiese, denen die Zeit und
die Modernisierung Andalusiens nichts
anhaben konnte, ist etwas, was die meisten Besucher der Costa
del Sol verpassen. Vor allem im Hochsommer ist die Hitze abseits der Küste erdrückend, was eine Reise vor allem zu Fuß sehr erschweren kann. Doch wenn Sie mit der Hitze zurechtkommen, werden Sie mit außergewöhnlich schönen Aussichten über die Dörfer, die Berge und auf das Meer bis hin zur afrikanischen Küste belohnt. Die Costa del Sol ist das von Einwanderern am stärksten besiedelte
Gebiet Spaniens. Dadurch hat sich an der Costa del Sol eine ganz besondere, multi-nationale Infrastruktur entwickelt, einschließlich mehrsprachiger Schulen und großen internationalen, natürlich auch deutschen Gemeinschaften. Dies ist einer Gründe, warum Ausländer die Costa del Sol als ihre neue Heimat auswählen: Ein Einwanderer kann sich, wenn er sich in einer seiner Muttersprache mächtigen Community niederläßt einerseits alle Vorteile des Landes genießen, gleichzeitig aber auch "sicher" fühlen: Es gibt für Nordeuropäer normalerweise nie ein Sprachenproblem, da an der Costa del Sol sehr viele Deutsche und Engländer leben, und dadurch nicht nur die sprachliche Barriere automatisch beseitigt ist, sondern man auf diesem Wege auch viele Gleichgesinnte findet. Einzig ernsthaftes Problem stellt das eingeschränkte Arbeitsangebot
dar. Stellen, wo Spanisch nicht benötigt wird, sind nur
schwer zu finden. Die Chancen, um sich an der Costa del Sol selbständig zu machen, stehen sehr gut, da es noch sehr viele Marktnischen gibt, allerdings sind Sie ohne gute Spanischkenntnisse und der Einsicht in die spanischen Abläufe (Leben und Arbeitsweise der Spanier) nicht gut beraten, Ihre eigene Firma zu gründen, wobei es wie immer auch hier einige Ausnahmen gibt. Die Reichtümer der Küsten inspirieren seit jeher Menschen aus allen Teilen der Welt. Zu den ersten Völkern, die sich in anderen Ländern niederließen und sich in deren Kultur integrierten zählen neben den Griechen die Phönizier. Die Römer brachten die Metropolen und deren Gründung in andere Länder, Spuren, die man bis heute noch sehen kann. Jahrhunderte lang herrschten die Marokkaner über Andalusien, was den starken marokkanischen Anteil in der Bevölkerung in Andalusien erklärt. Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Andalusien für das internationale Umfeld immer interessanter. In den Fünfzigern kamen Siedler hauptsächlich aus anderen Teilen Spaniens obwohl schon zu diesem Zeitpunkt die Engländer dieses warme, friedvolle Land am Mittlermeer für sich entdeckten. Es waren die Sechziger, als der Massentourismus zum ersten Mal Andalusien traf und Millionen - hauptsächlich englische - Urlauber überströmten das Land. Die in Andalusien und an der Costa del Sol lebenden Spanier sind heutzutage stark vom Tourismus abhängig. Dennoch haben sich die Andalusier zum Glück ihre Traditionen, Kultur und Lebensart bewahrt, auch wenn Andalusien und Spanien im Ganzen mehr "europäisiert" wird. Um die Andalusier so kennenzulernen, wie sie sind, brauchen Sie nicht lange in Andalusien zu verweilen. Eine Reise in das Hinterland reicht vollkommen und läßt schnell vergessen, daß das Meer nur wenige Kilometer entfernt ist. Der erste offizielle Schritt, um die Costa del Sol den Touristen näher zu bringen wurde 1932 unternommen, als internationale Reporter eingeladen wurden, über die Vorzüge der Küste zu berichten. Diese Öffentlichkeitsarbeit sorgte für den gewünschten Erfolg und es war 1940, als das erste Flugzeug an der Costa del Sol landete. Es wurde ein regelmäßige Luftlinie zwischen Sevilla, Malaga und Melilla eingerichtet. Die Miete eines Sonnenschirms am Strand kostete damals 30 Peseten (160 Peseten entsprechen einem Euro) im Monat und für ein Liegestuhl am Strand mußte man damals 15 Peseten mehr pro Monat zahlen! Die frühen Fünfziger zogen die ersten Prominenten an die Costa del Sol, wie zum Beispiel Ava Gardner, Grace Kelly, Marlon Brando und Mitglieder der Königshauses, und die Zukunft der Costa del Sol war gesichert. 1959 eröffnete das berühmte Pez Espada Hotel seine Türen und mehr Stars strömten an die Costa del Sol: Sean Connery, Frank Sinatra, Orson Wells und Julio Iglesias, um nur einige zu nennen. 1960 wurden die Höhlen in Nerja erforscht und 1962 richteten vier Fluggesellschaften regelmäßige Flüge zu anderen europäischen Städten ein. 1965 fing Marbella an, Reiche und Berühmte zu interessieren und der Ruf vom bekannten kleinen Fischerdorf ging in die Geschichte ein. Der neue Kontrollturm und das Terminal in Malaga wurden 1968 eröffnet und während dieses Jahres passierten über 100.000 Menschen den Flughaften. Die Strandbars verwandelten sich plötzlich in exzellente Restaurants und die Fischer tauschten ihre Netze gegen Gabel und Messer ein. Seitdem wächst die Costa del Sol in einem gewaltigen Tempo und ein Ende ist nicht abzusehen. Noch einige weiter Meilensteine: 1970: Puerto Banus wird als DER Aufenthaltsort für die
High Society gegründet Kommentare zu diesem ArtikelAm 29.03.2006 schrieb lydia.gribowitsch@chello.at
Guter Artikel - wäre schön wenn er aktualisiert würde...
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