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Salobreña - Landwirtschaftliche Nutzung


von Felix Boller
01.02.2004, aktualisiert am 01.02.2004, 14:23 Uhr


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Salobreña liegt gemäss den Ferienprospekten an der tropischen Küste Spaniens. In der Webseite steht:
Salobreña ist ein Gemeindebezirk der Provinz Granada. Es hat 10.088 Einwohner und liegt bei la Hoya de Motril,77 Km von der Hauptstadt entfernt.
Salobreña ist das Musterbeispiel einer alten Siedlung an der Mittelmeerküste, in der die Araber mit Bewässerung und neuen Produkten einen großen Einfluss hatten. Der Rio Guadalfeo sorgte einst für genügend Wasser. Heute gibt es zusätzlich am Oberlauf einen Stausee. Das Klima ist außerordentlich mild und geschützt. Es ist ein sehr mildes Mittelmeerklima mit einer ausgeprägten Sommertrockenheit:
Das Land wird nach Statistik zu 100% genutzt, da die Abhänge aus Matorral bestehen, das von Ziegen und Schafen beweidet wird. 30% werden bewässert, 28% sind unbebaut und wenig produktiv und 42% sind Trockenfeldbau.
Auf dem Trockenland werden vorwiegend Mandeln angebaut, zu je ca. 10% noch Oliven und Reben. Die Mandel erträgt die Trockenheit an den Hängen. Die bewässerten Felder (campo regadio, los riegos) werden wie folgt genutzt: 92% Zuckerroh, 6% Gärten und 1% Fruchtbäume. Allerdings wurde auf den nutzbaren Terrassen in den letzten Jahren der Anbau von Mangos, Chirimoyas, Papayas und Maracuyás ausgedehnt, er erscheint aber noch nicht in der Statistik. Sie beruhen auf einem neueren staatlichen Bewässerungsprojekt, das 1984 abgeschlossen wurde.
Je eine Zuckerraffinerie in der benachbarten Vega (bewässerten Flussause) von Motril und in Salobreña verarbeiten als einzige Fabriken in Europa heute noch Zuckerrohr. Ein Teil wird zu 41'000 t Zucker für den Binnenmarkt verarbeitet. Ein großer Teil wird zu Alkohol. Dabei wird auch Melasse eingekauft und zu Alkohol verarbeitet. Der Alkohol wird auch exportiert.
Grosse Probleme bereitet die Kleinstparzellierung der bewässerten Flächen. Das außerordentlich wertvolle, bewässerte Land wurde im Laufe der Jahrhunderte durch Erbteilung immer weiter zerstückelt.


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