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Landwirtschaft in Andalusien


von (Die Autorin ist Andavida bekannt)
11.02.2004, aktualisiert am 11.02.2004, 15:40 Uhr


Stimmenanzahl: 56 - Durchschnittliche Wertung: 3.86 ()


Dank großflächiger Bewässerungsanlagen sind weite Teile Andalusiens heute fruchtbares Agrarland. Am wichtigsten sind die bewässerten Flächen an den Ufern des Guadalquivirs.
Auch im gebirgigen Inneren versucht man durch gezielte Maßnahmen den Anbau zu fördern.
In den neunziger Jahren löste eine katastrophale Dürre eine Krise in der Landwirtschaft aus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde für Andalusien der Anbau von Zitrusfrüchten, heute auch der von Sonnenblumen und exportorientierten Frühgemüse, immer bedeutender.
Die Kultivierung von Oliven, Feigen, Zuckerrohr, Baumwolle, Tabak, Mais und Kartoffeln ist immer noch sehr wichtig, ebenso wie der Anbau von Datteln und Trauben.
Die Ölbaumkulturen Niederandalusiens haben einen hohen Anteil an der Olivenölproduktion Spaniens.
Dort wo nur Trockenbau möglich ist werden Weizen, Hafer, Gerste, Bohnen und Kichererbsen kultiviert.
Die Schwerpunkte des Weinbaus liegen in den Gegenden Jerez de la Frontera, Málaga, Montilla-Moriles und Huelva.

In einigen flachen Küstenstreifen haben sich kleinere Betriebe auf den Anbau unter Folie spezialisiert. Ausgehend vom Anbau der Frühtomaten werden hier nun auch weitere Gemüsesorten (Gurken, Paprika,...) gezüchtet. Moderne Intensivbewirtschaftungsmethoden werden angewendet.

Die Viehwirtschaft nimmt in Andalusien nur noch eine geringe gesamtwirtschaftliche Rolle ein. Große Schafherden lassen sich im Sommer auf den Hochweiden und im Winter in den Beckenregionen auffinden. In den `marismas´ herrscht die Pferde- und Kampfstierzucht vor.
In Hochandalusien ist immer noch die traditionelle Ziegenhaltung zu beobachten. Schweinehaltung wird in den dafür bekannten Gegenden der Sierra Morena und der Sierra Béticas betrieben.

Die andalusische Regierung hat vor einigen Jahren eine umfangreiche Agrarreform gestartet, um das Missverhältnis zwischen wenigen Großgrundbesitzern und vielen Tagelöhner zu vermindern und den Kleinbauern den Zugang zum europäischen Markt zu erleichtern.

Früher wurde in jeder Küstensiedlung gefischt. Heute ist der Fischfang aus fremdenverkehrstechnischen Gründen räumlich stark eingegrenzt und auf einige Standorte wie beispielsweise Algeciras beschränkt. Die andalusische Fischerei kennzeichnet sich durch den Fang von Thunfisch, Tintenfisch, Sardinen und Sardellen.




Kommentare zu diesem Artikel

Am 07.01.2008 schrieb Anna
*die Rettung* ... ich muss auch Referat halten un dieser Text hat mich wie alle andern hier auch gerettet ...
LG und DANKE
Am 13.11.2007 schrieb steffi
vielen dank, muss morgen mein referat halten und ich hab sonst keine informationen über die LWS gefunden. DANKE!
Am 12.11.2007 schrieb THX
Ganz großes Dankeschön mich hat der Text auch gerettet ;-) Weiter so!!!

DANKE!!!!
Am 18.10.2007 schrieb danke
der text ist wirklich der hammer...auch mich hat er gerettet:):):)
Am 17.11.2006 schrieb Laura
Ich muss in der Schule ein Referat über Landwirtschaft un Viehzucht in Andalusien halten...der Text hat mich gerettet..Danke!

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