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Politische Gliederung Andalusiens


von (Die Autorin ist Andavida bekannt)
11.02.2004, aktualisiert am 11.02.2004, 15:50 Uhr


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Die Autonome Region Andalusien umfasst acht Provinzen. (S.o.) Dazu kommen die nordafrikanischen von marokkanischem Hoheitsgebiet umschlossenen Exklaven Ceuta und Melilla. Eine Ausnahme ist Gibraltar, das als Kronkolonie Teil des Britischen Könighauses ist.

1975 erwachten mit Ende des Franco-Regimes in ganz Spanien Autonomiebestrebungen, die auch in Andalusien erfolgreich waren. Im Oktober 1981 unterzeichneten die Andalusier ihren Autonomiestatus. Regiert wird die Region von der Junta de Andalucía, die in Sevilla sitzt. Zu ihren Aufgaben gehören die Sozialfürsorge, Kultur, Gesundheitswesen und Umweltschutz. Die Infrastrukturpolitik ist ebenfalls selbständig.
Die Zentralregierung in Madrid verfügt über mehr Kompetenzen als die Regierung der BRD. Man kann jedoch die einzelnen Regionen mit den Bundesländern vergleichen.
Andalusien verfügt seit 1996 über eine begrenzte Steuerhoheit.
Die Bevölkerung wählt eine gesetzgebende Versammlung, die aus einer Kammer besteht. Aus dieser Kammer wird ein Präsident bestimmt. Zur Zeit ist Senor Chavez Präsident der Comunidad Autónoma Andalucia. Er gehört zur Partei PSOE, das ist die Sozialistische Partei Spaniens (Partido Socialista Obrero Espanol). Neben der PSOE gibt es noch die Partido Andaluz, die Partido Zquierda Unidad (Kommunistische Partei - Partei Linke Einheit) und die Partido Popular, das ist die spanische CDU.
Außerdem gibt es einen vom König ernannten Gouverneur und einen gewählten Rat.




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