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Die Zeit der Habsburger und Bourbonen


von (Die Autorin ist Andavida bekannt)
11.02.2004, aktualisiert am 11.02.2004, 15:42 Uhr


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1492-1502 Isabella von Kastilien unterstützt Christopher Columbus bei seinen Plänen die Westroute nach Indien zu finden. Die Entdeckung der neuen Welt bedeutet den Beginn des spanischen Kolonialreiches. Von Andalusien aus wird Kontakt zu den Kolonien gehalten.
1496 Heirat Johanna der Wahnsinnigen mit Phillip dem Schönen verbindet Spanien mit den Habsburgern
1503 In Sevilla sitzt die Kammer die allein für die Kolonien zuständig ist. Unermessliche Schätze aus Amerika kommen hier an.

( Ab 1516 ist die Geschichte Andalusiens eng mit der des Königreichs Spanien verbunden. Ich erwähne ab hier nur die für die Region Andalusien außerordentlich wichtigen Ereignisse.)

1516-1556 Mit dem Bau seines Palastes auf der Alhambra in Granada und der Errichtung der Kathedrale inmitten der Moschee von Córdoba verewigt Karl V. seine Herrschaft.
1568-1570 Phillip lässt einen Aufstand der in Spanien verbliebenen Moslems blutig niederschlagen.
1587 Cádiz wird von Sir Francis Drake in Brand gesetzt. Dabei fallen ihm auch 3000 Schläuche mit Wein aus Jerez in die Hände - der Sherry kommt nach England.
Ab 1609 Die letzten Mauren und auch die Juden werden endgültig vertrieben
1700 Der spanische Thron wird von Phillip, einem Bourbonen, bestiegen
ab1780 Die Brüder Romero arbeiten in Ronda die noch heute gültigen Regeln des Stierkampfes aus.
1834-1850 Spanien verpasst den Anschluss an die Industrialisierung. Den andalusischen Landarbeitern geht es immer schlechter, weil Andalusien ökonomisch mehr und mehr ins Abseits gerät.
Ab 1870 Sozialistisches und anarchistisches Gedankengut erreicht die Landarbeiter, die mit Aufständen und Streiks auf ihre elende Lage aufmerksam machen wollen.




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