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Andalusien - Kultur, Menschen und Orte


von Andavida
24.06.2004, aktualisiert am 24.06.2004, 13:07 Uhr


Stimmenanzahl: 28 - Durchschnittliche Wertung: 4.11 ()


Andalusien ist wohl eines der bekanntesten Gebiete Spaniens, da zu dieser trockenen und gebirgigen Region die Costa del Sol gehört. Andalusien bedeckt circa 17,2% der gesamten iberischen Halbinsel (insgesamt circa 87,300 km²), wodurch Andalusien nicht nur die größte Region Spaniens ist, sondern sogar größer als Holland, die Schweiz, Österreich, Dänemark und Belgien ist.
Der Strand erstreckt sich in Andalusien auf über 900km und Andalusien verfügt mit über die schönsten Orte in ganz Spanien. Doch Andalusien hat wesentlich mehr zu bieten als nur Sand.

Die Landschaft ist so vielfältig wie die Kultur in Andalusien. Angefangen von der warmen Guadalquivir-Ebene über gebirgige Gebiete und vulkanische Landschaften wie die Tabernas-Wüste bis hin zu Gebirgen, die das Skifahren ermöglichen.
Tatsächlich ist die berühmte Sierra Nevada mit einer Höhe von 3400m nur circa eine halbe Stunde vom Strand entfernt. Die Hälfte Andalusiens ist eine gebirgige Landschaft, wobei diese zu über 30% auf eine Höhe von über 600m kommt.

In Andalusien leben über sieben Millionen Menschen. Die meisten haben sich in den Hauptstädten der Provinzen Almeria, Cordoba, Cadiz, Granada, Huelva, Jaen, Málaga und Sevilla angesiedelt.

Andalusien ist eine der wärmsten Regionen Europas und hat ein gemäßigtes, mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern.

Über 18% Andalusiens sind durch Nationalparks und Reservate geschützt. Zu den bekanntesten Nationalparks zählen der Doñana Nationalpark, der Grazalema, die Sierra de las Nieves und die Sierra Bermeja. Ein anderes landschaftliches Bild bietet El Torcal nähe Antequera mit seiner enzigartigen Mondlandschaft.

Trotz seiner einzigartigen Landschaft ist das Hinterland von Andalusien im Vergleich zu den Küsten eher schwach besiedelt. Einer der Gründe liegt darin, daß in den letzten Jahren hohe Investitionen in den Ausbau der Costa de la Luz (Küste des Lichts) und vor allem der Costa del Sol (Sonnenküste) erfolgten. Beide Küsten haben sich zu Hauptzielen des weltweiten Tourismus entwickelt.

Der Touristenboom brachte Andalusien in eine neue Ära, mit einer neuen, modernen Infrastruktur. Mittlerweile verbinden über 24.000 km Autobahn und Nationalstraße gesamt Andalusien, und Andalusien besitzt an zentralen Punkten internationale Flughäfen (unter anderem Jerez, Sevilla und Malaga). An der gesamten Küste sind weltweit wichtige Hafenanlagen wie zum Beispiel in Malaga und Algeciras. Auch das Eisenbahnnetz wurde wesentlich verbessert und es ist mittlerweile möglich von Sevilla nach Madrid in weniger als drei Stunden zu reißen.

Der Tourismus in Andalusien, insbesondere entlang der Costa del Sol erreicht mittlerweile neue Rekorde.
Es gibt mehr Einwanderer, die sich für Andalusien als ihre zweite Heimat entscheiden als "normale" Touristen. In Andalusien wohnen über 400.000 Einwanderer und Andalusien ist in Spanien das populärste Gebiet für diejenigen, die sich in Spanien ein Zweithaus zulegen. Letzt genannte Gruppe besteht hauptsächlich aus Deutschen und Engländern.
Gemäß diesem Trend wird sich laut Schätzungen die Bevölkerung allein in Malaga bis 2010 verdoppeln. Die spanische Nationalbank gab bekannt, daß die Investitionen in Andalusien alleine in einem einzigen Quartal 2001 um 25% gestiegen sind, wobei sich die Immobilienpreise gleichzeitig mit 16% Anstieg anpaßten.

Dennoch ist es nach wie vor möglich, von den Metropolen nicht weit entfernt in original, unverbaute spanische Dörfer zu gelangen, die von der Modernisierung Andalusiens noch nicht allzuviel mitbekommen haben und um so einen Eindruck des ursprünglichen Spaniens zu gewinnen.

Mit zu den besten Beispielen zählen entlang der Costa del Sol die weißen Dörfer Casares, Manilva, Monda and Mijas oder das wunderschöne Ronda.
Diese Dörfer sind für diejenigen genau das richtige, die Städten wie das von der High Society beherrschte Marbella mit seinem Puerto Banus oder von Touristen überflutete Torremolinos oder Fuengirola nicht viel abgewinnen können.

Doch gleich wo Sie sich in Andalusien aufhalten, Sie werden immer etwas ganz besonderes vorfinden: Die warme, herzliche Atmosphäre. Die Einwohner in Andalusien empfangen in der Regel jeden Unbekannten mit offenen Armen. Die Andalusier sind friedliche, gemütliche Menschen, leicht umgänglich und es ist nicht schwer, einem Andalusier ein Lächeln zu entlocken.




Kommentare zu diesem Artikel

Am 01.12.2007 schrieb Reisemaus
cooler Text, der spornt mich an, mein neues Reiseziel in augenschein zu nehmen und zwar ist das jetz Andalusien!!!
alles liebe ;-)
Am 10.07.2006 schrieb litci
Netter Artikel, aber mir fehlt der bezug zum Wassermangel in der Region.
Am 10.07.2006 schrieb lulu
sehr schon
ich mag texte mit zahlen dazu kommt das dieser für mich schon geschriben ist.
liebe grüße
lulu ;-)

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