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Olivenöl und sein Umgang


von siehe Quellenangabe unten
16.07.2004, aktualisiert am 16.08.2006, 11:05 Uhr


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Olivenöl ist vielfältig und für alles gut.
Frühstückseier werden in seinem feinen Saft gebraten und man träufelt es über getoastetes Brot. Man benutzt es zum kochen sowie zum frittieren, für Marinaden, Saucen und Salate.
Auch benutzt man gutes Olivenöl zum konservieren von Gemüse, Würsten, Fisch oder Käse. Nicht nur das die eingelegten Lebensmittel haltbar gemacht werden, auch wird ihr natürliches Aroma durch das Olivenöl verstärkt.

Man sollte stets das richtige Öl wählen und das ist immer abhängig von der Art der Verwendung. Es sind die Olivenöle so unterschiedlich in Qualität und Geschmack wie Sherry oder Wein. Einige von ihnen sind fruchtig und süss, andere wiederum derb und rustikal. Weiterhin verfügen einige über ein zartbitteres Mandel- oder Nussaroma und andere duften nuanciert nach Bananen, Zitronen oder Feigen.
Süsse, fruchtige und hellere Öle gewinnt man aus frühreif geernteten Oliven, als aus spät geernteten Früchten. Trübe und grünlich in der Farbe sind unfiltrierte Öle und diese schmecken meist auch intensiver als die filtrierten.
Aufschluss über Qualität und Geschmack gibt der Säuregrad auf den man beim Kauf achten sollte. Endgültig entscheiden sollte man sich aber immer erst nach einer Duft- und Geschmacksprobe.

Kaltgepresstes Olivenöl hat unbestritten auch gesundheitliche Vorzüge gegenüber tierischen Fetten. Reichlich enthaltene einfach ungesättigte Fettsäuren unterstützten den Stoffwechsel und wirken somit vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen. Zudem werden Herz und Gefässe geschützt durch die vorhandenen Pflanzenfarbstoffe und Phenol, zudem gilt das Vitamin E als ein äussert wirksames Antioxidan und stärkt das Immunsystem.
Ferner ist Olivenöl förderlich bei Heilungen von Magengeschwüren und Verdauungsproblemen und ist leicht verdaulich.

Um zu vermeiden das Olivenöl mit der Zeit die Geschmacks und Nährstoffe verliert, sollte es immer schon im ersten Jahr nach der Herstellung aufgebraucht werden.
Da Sonnenlicht und Hitze die Haltbarkeit reduzieren und die vorhandenen Nährstoffe zerstören kann, ist es am besten in Behältnissen aus dunklem Glas oder Steingut aufgehoben. Diese sollten dann auch stets kühl und dunkel gelagert werden.

Quelle: Culinaria España, mit freundlicher Genehmigung der Herausgeberin.
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