Offiziell unterscheidet man Olivenöl in drei verschiedene Qualitätsstufen und der Säuregrad eines Öls gibt aufschluss über die Qualität und den Geschmack. Daher sollte man beim Kauf auch stets darauf achten.
Der so genannte Säuregrad eines Olivenöls bezeichnet den Anteil an Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure. Diese entsteht durch die Oxidation, das bedeutet wenn die Oliven vom Baum fallen und am Boden zerplatzen oder durch zu langes Lagern vor dem Pressen.
Je niedriger jedoch der Anteil an dieser einfach ungesättigten Fettsäure ist, desto feiner und fruchtiger ist der Geschmack des entstandenen Öles. Und somit unterscheidet man nun wie folgend das Olivenöl in seine drei offiziellen Qualitätsstufen.
Aceite de Oliva Virgen Extra (Natives Olivenöl Extra)
Dies ist die höchste Qualitätsstufe für spanisches Olivenöl. Öle dieser Qualitätsstufe sind garantiert kaltgepresst und dürfen einen Säuregehalt von 1,0 (1g Fettsäure auf 100g Öl) nicht überschreiten
Aceite de Oliva Virgen
Hierbei handelt es sich ebenfalls um stets kaltgepresstes Olivenöle. Jedoch
darf Olivenöl welches in dieser Qualitätsstufe eingeordnet wird einen
Säuregehalt von 2,0 nicht überschreiten
Aceite de Oliva
Dies ist die vergleichsweise niedrigste Qualitätsstufe für Olivenöl und es handelt sich meist um raffiniertes Olivenöl. Manchmal kann es auch eine Mischung aus raffiniertem und kaltgepresstem Öl sein. Ein weiterer Qualitätsmangel ist der nicht so wertvolle Gehalt an Aroma und Nährstoffen, wie er noch bei reinem kaltgepresstem Olivenöl zu finden ist.
Daher eignet sich diese Art vom Olivenöl eigentlich nur zum frittieren
Beim Kauf entscheidend sein sollte jedoch nach wie vor eine Duft- und Geschmacksprobe.
Quelle: Culinaria España, mit freundlicher Genehmigung der Herausgeberin.
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