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Granada sehen und sterben - Die Alhambravon Andavida 04.05.2005, aktualisiert am 04.05.2005, 10:37 Uhr Stimmenanzahl: 21 - Durchschnittliche Wertung: 2.71 ( )Granada mit seinen kleinen verwinkelten Gässchen und dem arabischen Flair ist an für sich schon einen Besuch wert. Der Besuch der Alhambra wird aber stets die Hauptattraktion des Aufenthaltes in dieser Stadt sein. Die Alhambra ist der älteste und besterhaltene arabische Palast seiner Zeit. Seinen Namen verdankt die Alhambra, zu deutsch „die Rote“, dem rotfarbigen Berg auf dem sie errichtet wurde. Sie besteht aus der Festung „La Alcazaba“, mehreren Palästen sowie einer riesigen Gartenanlage, dem Generalife. La AlcazabaIm 9. Jahrhundert wurde die beeindruckende militärische Festigung von den Mauren errichtet. 400 Jahre später ließ Muhammed III. die Festung zu seiner persönlichen Wohnanlage umgestalten. Besteigt man den riesigen Festungsturm, den „Torre de la Vela“, kann man einen wunderbaren Ausblick über Granada bis in die Berge genießen. Die Paläste der AlhambraDer Mexuar wurde von Ismael I. für die gerichtliche Administration errichtet. Muhammed V. ließ ihn umbauen und Karl V.machte aus ihm gar eine christliche Kapelle. Besonders beeindruckend ist hier das "Goldene Zimmer“ mit seiner Renaissance-Decke. Der Palast von Muhammed V. ist ein weiteres beeindruckendes Gemach. Es war damals der private Wohnsitz des Herrschers. Der Patio de los Leones, der "Vorhof der Löwen", wird von vier großen Sälen umschlossen. Im Hof befindet sich der weltbekannte Brunnen, der von Löwenfiguren getragen wird. Das besondere an diesem Brunnen ist, dass er ein Gebot des Korans ignoriert. Es ist in der arabischen Kunst die Darstellung von Tieren und Menschen eigentlich verboten. Im Saal der Mozárabes wurde nach der Rückeroberung durch die Christen die ursprüngliche Kuppel durch eine barocke Decke ersetzt. Eine in diesem Saal ermordete arabische Herrscherfamilie verlieh dem Saal der Abencerrajes seinen Namen. Im Königssaal sind in den Kuppeln auf Leder gemalte Darstellungen der königlichen Familie. Es wird jedoch angezweifelt, ob diese Arbeiten wirklich aus der arabischen Besatzungszeit stammen. Wie erwähnt, sind menschliche Darstellungen in der arabischen Kunst verboten.Verse von Ibn Zamrak sind in Gold Lapislazuli in die Decke des beeindruckenden Sala de las dos Hermanas, dem Saal der zwei Schwestern eingearbeitet. Dann gibt es noch den Saal der Ajimences sowie den Mirador de Daraxa. Dem Mirador, dem Aussichtspunkt, wurde allerdings durch die Errichtung des Palasts von Karl V. die Aussicht genommen. Im italienischen Renaissance-Stil wurde im 16. Jahrhundert, also nach der Rückeroberung, der Palast von Karl V. gebaut. Der Baumeister war Schüler von Michelangelo in Italien gewesen. Das Nationale Museum spanisch-muslimischer Kunst und das Museum der schönen Künste sind heute in diesem Palast untergebracht. Die letzte architektonische Sehenswürdigkeit ist die Kirche von Santa Maria aus dem späten 16. Jahrhundert. Dort wurden bis 1521 die katholischen Könige bestattet. Eine besondere Attraktion sind die wunderschön gestalteten Gärten der Alhambra. Sie wurden bereits im 14. Jahrhundert angelegt und bewahren bis heute Ihre Ursprünglichkeit der arabischen Gartenarchitektur. Interessante Wasserläufe wechseln sich mit schönen Bepflanzungen und bezaubernden Springbrunnenanlagen ab. Hier kann man entspannt seine Besichtigung ausklingen lassen. .Die Besucherzahl der Alhambra ist pro Tag begrenzt. Man muss sich die Karten bereits einige Tage vorher bei den Niederlassungen der Bank BBVA erwerben oder Sie hier auf deutsch im Internet bestellen. Kommentare zu diesem ArtikelAm 20.03.2007 schrieb saim
ich muss weinen wenn ich dies höre ich werde Die Mezquita und Alhambra abkaufen für Über mrd. US wenn es sein soll
Am 27.11.2006 schrieb norbertanker@aol.com
Der Artikel ist gut,aber leider keine Wegweiser,Bilder,oder gar Filme.Schade
Am 17.05.2005 schrieb Leser
interessanter artikel, aber bilder fehlen auch hier einmal mehr
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